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Es war einmal ein
Zicklein. Es hieß "Das chinesische Zicklein". Es hatte drei Kinder:
Angak, Bangak, Kolola-Zangkat.
Angakt und Bangak
waren schön älter und vernünftig, aber Kolola -Zangak war klein und
unwissend.
Eines Tages, bevor
das Zicklein aus dem Hause gin, um Nahrung für seine Kinder zu holen, sagte es
zu ihnen: "Ihr sollt schön aufpassen! Macht die Türe nicht auf, bevor ihr
nicht ganz sicher seid, daß ich es bin!"
Angak und Bangak
versprachen der Mutter, die Türe nicht aufzumachen, und auch Kolola Zangak
stimmte zu.
Plötzlich klopfte
jemand an die Tür. Die beiden größeren Kinder fragten: "Wer bist
du?"
"Ich bin
Zicklein, euere Mutter!"
"Nein, du bist
unsere Mutter nicht, wir machen die Türe nicht auf. Du bist der böse
Wolf."
Nur Kolola Zangak
glaubte, daß es seine Mutter sei. Es weinte und öffnete die Tür, ohne auf
seine Geschwister zu hören.
Da kam der Wolf
herein und fraß alle drei auf. Als das Zicklein heimkam, sah es die Türe weit
offen stehen. Es suchte nach seinen Kindern und fand sie nicht. Da wurde es
traurig.
Es ging zum Hause
des Wolfes und klopfte an die Tür.
Der Wolf fragte ärgerlich:
"Wer steht auf
meinem wackligen Dach
und streut Staub in
das Süppchen von einem Gast?"
"Ich bin das chinesische Zicklein.
Ich habe zwei Hörner
über meine Nase.
Du hast Angak,
Bangak und Kolola Zangak gefressen
Gib sie mir
wieder!" antwortete das Zicklein.
"Ja, ich habe
sie gefressen, aber
ich gebe sie nicht
wieder zurück.
Du mußt mit mir kämpfen,
wenn du deine
Kinder haben
willst!"
"Warum bist du
so traurig?", fragte der Barbier (Dalak) das Zicklein freundlich.
Es erzählte ihm von
seinem Unglück. Der Dalak tröstete das Zicklein und versprach ihm, seine Hörner
zu schärfen.
Darauf ging das
Zicklein wieder zum Wolf und klopfte an.
Der Wolf fragte ärgerlich.
"Wer steht auf
meinem wackligen Dach
und streut Staub in
das Süppchen von einem Gast?"
"Ich bin das
Chinesiche Zicklein.
Ich habe zwei Hörner
über meine Nase.
Du hast Angak,
Bangak und Kolola Zangak gefressen
Gib sie mir
wieder!" antwortete das Zicklein.
"Ja, ich habe
sie gefressen, aber
ich gebe sie nicht
wieder zurück.
Du mußt mit mir kämpfen,
wenn du deine
Kinder haben
willst!"
"Ich bin bereit
mit dir zu kämpfen. Ich gehe zum Dorfbarbier, damit er meine Hörner schleift
und scharf macht. Ich gebe Käse und Butter von meinem Produkt, sagte das
Zicklein.
Das Zicklein ging
zum Barbier. Dieser machte ihm die Hörner ganz scharf und bedankte sich für Käse
und Butter. Das Zicklein bedankte sich für seine Dienste.
Auch der Wolf
brachte dem Barbier etwas von seinem Produkt als Geschenk. Hier ärgerte sich
dieser sehr, zog dem Wolf alle Zähne mit seiner Zange und ersetze sie durch Zähne
aus Watte.
Als der Wolf nun das
Zicklein angriff, es mit seinem großen Maul packte und mit den Zähnen beißen
wollte, fielen ihm alle seine Zähne aus dem Maul. Da stieß das Zicklein ihm
mit den Hörnern in den Bauch und befreite seine Kinder. Alle kamen heraus und
warfen sich ihrer Mutter um den Hals.
Kolola Zangak
versprach der Mutter, von nun an auf die ältere Geschwister zu hören, wenn die
Mutter nicht da sei. Alle waren dann glücklich.
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