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Eines Tages erzählte
ich aus Stegreif ein afghanisches Märchen unseren Kindern, Katharina und
Benedikt. Sie fanden die Geschichte gut. Ein anderer Tag wollte Katharina
unbedingt, daß ich ihr ein afghanisches Märchen vorlese; ich hatte aber keine
Zeit. Sie wollte dann das Buch, wo die Geschichte stand.
Ich stand ratlos da.
Dann schrieb ich diese Geschichten für sie, denn ich fürchte, daß Katharina
und Benedikt sie nicht aus Stegreif ihren Kindern weitergeben. Denn sie sind gewöhnt,
aus dem Bücherregal ein Buch zu nehmen und vorzulesen. Aber da ich meine
Kindheit und Jugend in Afghanistan verbracht habe, war ich angewiesen auf einen
Erzähler. Als ich dort lebte, gab es kein Fernsehen.
So habe ich mir
vorgenommen, diese Geschichten nicht nur für unsere Kinder, die ich so sehr
liebe, zu schreiben, sondern auch für andere Kinder zu veröffentlichen.
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