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Es war einmal eine
Frau, die ihre Stieftochter beauftragte, die Wolle zu reinigen. Ihre eigene
Tochter tat nichts. Während sie die Wolle spinnte, hat der Wind ein Stückchen
Wolle an einem Burg getrieben. Sie ging ins Burg und die Wolle zu holen. Sonst hätte
die Stiefmutter sich geärgert über sie. Als sie im Burg stand, rief ein Riese
zu ihr: "Kommt rein und hilf mir. Suche in meinen Harren nach Stachel. Sie
reinigte seinen Harren von Stachel."
"Nun geh in
Schatzkammer und hole mir ein Stück Gold." Das Mädchen ging in
Schatzkammer und holte ihm das Goldstück."
Er zeigte das Mädchen
einen Schaukel und sagte: "Schaukele einbißchen!" Das Mädchen
schaukelte in einem Schaukel hin und her und pendelte so fest wie sie konnte.
"Du wirst sehr
viele Talabgar (Verehrer, die um ihr Hand bitten) bekommen. Jeder möchte dich
heiraten. Nimm dieses goldenes Kleid."
Tatsächlich kamen
viele Prinzen aus allen Königsreichen und baten um die Hand des Mädchen. Sie
suchte sich eines Prinzen.
Als sie nach Hause
kam, berichtete der Mutter. Darauf spinnte auch das andere Mädchen. Als sie
spinnte, trieb der Wind ein Stückchen wollen ins Burg des Riesen. Der Riese bat
das Mädchen, ihm die Harre zu reinigen und die Stachel herauszuziehen. Sie
steckte ihm die Stachel noch fester an seinem Köpf.
Darauf sagte der
Riese: "Geh ins Schatzkammer und bringe mir ein Goldstück." Das Mädchen
ging und holte dem Riesen ein Goldstück. Der Riese zeigte ihr den Schaukel. Sie
schaukelte nicht ganz fest. Der Riese bat ihr, fester zu schaukeln. Als sie
fester schaukelte, fielen aus ihrer Taschen die Schmückstücke."
Der Riese gab ihr
ein Kohlestück, um ihr Gesicht ganz schwarz zu bemahlen. Niemand heiratete
dieses Mädchen.
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