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Chronik einer Untat
26.2.2001
Der oberste Taliban-Führer, Mullah Mohammed
Omar, ordnet die Zerstörung der 1500 Jahre alten, 36 und 53 Meter
hohen Buddha-Statuen im Bamian-Tal/Afghanistan an. Sie gehören zu
den geschützten Denkmälern des Weltkulturerbes der UNESCO."
http://www.dhm.de/lemo/html/2001/
Bild vor während und nach der Sprengung: http://zeus.zeit.de/bilder/2003/18/wissen/zerstoerung_300.jpg
27.02.2001
Zemarialy Tarzi, Chefarchäologe Afghanistans
bezeichnete diesen Beschluss der Taliban als "inakzeptabel".
Proteste der Weltgemeinschaft und Presseerklärung
von UNO-Chef Kofi Annan können Taliban nicht von ihrem barbarischen
Vorhaben abbringen.
Selbst der Ex-König Muhammad Zaher Shah (1933-1973)
bezeichnete aus seinem römischen Exil die "Fatwa" der
Taliban als "gegen die nationalen und historischen
Interessen des afghanischen Volkes".
Anfang März 2001:
Intervention des UN-Generalsekretärs Kofi Annan bei
General Pervez Musharraf und Taleban-Außenminister Wakil Ahmad
Mutawakkil fruchtete ebenfalls nicht.
5.3.2001
"Die herrschende radikal-islamische
Talibanmiliz beginnt trotz internationaler Proteste mit der Zerstörung
der Buddha-Statuen von Bamian, die zum Weltkulturerbe gezählt
werden. Der Führer der Taliban, Mullah Mohammed Omar, weist am 5.3.
die Kritik aus dem Ausland zurück und bezeichnet die Zerstörung
der Statuen als eine Ehrung des Islams."
http://www.blaetter-online.de/chronik.php?show=2001
9.3.2001
Eröffnung von Feuer auf Buddha-Statuen von Bamiyan
10.03.2001
Permanenter Beschuß von Kannonen und Mörsern
11.03.2001
Taliban
sprengten schließlich mit mehreren Tonnen Sprengstoff die größten
stehenden Buddha-Statuen.
siehe auch
Der Tod der Buddhas
Genese und Hintergründe der Zerstörung
"unislamischer" Statuen durch die Taleban
Text und Fotos: Jan Heller, Kabul/Karatschi in:
http://www.epo.de/specials/afghanistan/afghanistan-bamian.html
Der Außenminister von Taliban Wakil Ahmad Muttawakil,
mit dem heute die Regierung auf Empfehlung von dem Kabuler
US-Botschafter Khalilzad konferierte, sagte vor der Sprengung der
Buddha-Statuen von Bamiyan: " Wir sind entschlossen, unser
Kulturerbe zu bewahren, Aber wir wollen diese
"Dinge" nicht schützen und das sind die Statuen. Die werden auch
niemandem gegeben werden."
http://archives.cnn.com/2001/WORLD/asiapcf/central/03/05/afghanistan.statues.05/index.html
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