1932
Die afghanische Pfadfinder wurden 1932 in Kabul gegründet und die
damalige Mitglieder stieg auf 300. Leider wurde diese Gründung damals
nach kurzer Zeit wiederaufgelöst und diese Organisation wurde verboten.
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1957
Erneut wurden die afghanischen Pfadfinder 1957 wiedergegründet, und der
Verein bestand aus über 7000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Der damalige König des Landes, Mohammad Saher Schah, war von der neu
entstandenen Scout verehrt und auch er selbst war von den Gruppen und ihrer
Leistungen sehr begeistert. Auf allen Festen des Landes traten sie in
Pfadfinderkluft diszipliniert und hochmotiviert auf.
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Der König von Afghanistan >
< Herr Nasim überreicht dem König eine Urkunde |
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Der Erziehungsminister Herrn Dr. Ali Ahmad Popal
(im Bild) ernannte Dr. Omar-Wardak zum
ersten Pfadfinderpräsident des Landes. Dr. Popal hat gleichzeitig neben der Ausbildung der Pfadfindergruppenleiter
eine Schule gegründet und bildete die Nachwuchskräfte aus.
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Die Leistungen des ersten Präsidenten, Dr. Wardak (im
Bild) waren die sozialen und gesellschaftlichen Anerkennung der Organisation in
nationalen und internationalen Maßstab. So ist unter seiner Leitung die
afghanische Pfadfinderorganisation Mitglied der internationalen
Pfadfinderkonferenz.
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Die ersten
Pfadfinderlehrkräften waren Dr. Eberhard Krüger und Frau Rosemarie Jungermann
aus Deutschland und war Herr Mr. Hilario aus Philippienen. Frau Jungermann
arbeitete fast vier Jahre in Afghanistan und steuert sie zum erfolgreichem
Aufbau der Organisation bei. Ebenso stand Herr Hilario uns als Trainer und
Berater engagiert zur Verfügung.
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1961
Im Jahre 1961 nahm eine Pfadfindergruppe unter der
Leitung des Präsidenten an der 11. Pfadfinder-Jambury in Griechenland
teil und sich bei der 19. internationalen Pfadfinderkonferenz vorgestellt.
Am 1.6.1964 wurde die afghanische Pfadfinder Organisation als Mitglied der
Weltpfadfinder aufgenommen. Dr. Said Habib war der stellvertretende
Präsident der afghanischen Pfadfinderorganisation. Er steuerte u.a. zur
Gründung von Musikgruppen bei.
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1964
1964 wurde Herr Nassim als Nachfolger von Herrn Dr.
Omar-Wardak zum Präsidenten der Tolana ernannt. Er nahm an der vierten
östlichen Pfadfinderkonferenz in Malaysia teil und erhielt die
Mitgliedsurkunde bei der Weltpfadfinderkonferenz. In dieser Zeit
sind weitere Ortsvereine in Kabul und in den Provinzen sowie im Ausland
entstanden. Die Lehrer und Gruppenleiter nahmen an Wotbisch-Kursen teil.
Frauen spielten eine große Rolle beim Aufbau der Organisation.
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1964-1973
Blüte Zeit der Pfadfinder war in dieser Zeit. In allen
Festen insbesondere in Festtagen der Unabhängigkeitsfeierlichkeiten
sorgen die Pfadfinder nicht nur für die kulturellen und musikalischen
Darbietungen, sondern auch waren sie der Bevölkerungsschichten
insbesondere den Frauen und Kindern behilflich. Das Bild zeigt die drei
jungen Männer von der Musikgruppe der afghanischen Pfadfinder
Organisation.
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1978
Mit dem Putsch der prosowjetischen Gruppierungen ist die
Pfadfinderorganisation verboten. Die Ziele der Scout wurden als
monarchistisch und "dekadent" erklärt. |
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1979-2001
Durch die folgenden Unruhen und Bürgerkriege waren die Menschen
der oberen Schichten gezwungen, das Land zu verlassen. Somit war
nicht möglich, kleinere Gruppen im Untergrund zu retten. Alles was
mit dem Pfadfinderei zu tun hatte, wurde sinnlos zerstört. Die
Vorwürfe waren, daß die Scout dem König gehöre und alle Arbeiten
für das Königreich ab sofort verboten sind. Man wolle keinerlei
Ansammlungen von jungen Leuten dulden. Ferner wurde auch der
Pfadfindergruß, den man aus religiösen Gründen mit der linken
Hand zeigte, beanstanden. Ebenso wurde uns nachgesagt, daß wir
Feuer anbeten, weil wir Lagerfeuer machten. |
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